Manschetten haben – nur für Zärtlinge? Bedeutung, Herkunft
Seine Herkunft verdankt die Redensart "Manschetten haben" den studentischen Kreisen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In dieser Zeit hinderte die Mode der überfallenden Manschetten den Gebrauch des Degens im Kampf. Wer also Manschetten trug, der konnte sich nicht schlagen, sondern war ein "modischer Zärtling" bzw. würde man heute sagen "ein Weichei". Wenn jemand Angst, Furcht oder allzu großen Respekt hat, sagen wir heute auch: "Er hat Manschetten".
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Schisslaweng - mit großer Leichtigkeit - Herkunft, Bedeutung
Seine Herkunft verdankt Schisslaweng (auch Zislaweng) dem Französischen. Es ist nicht geklärt, ob es eine Verballhornung aus "ainsi cela vint" (so ging das vor sich) ist, oder ob es von "c'est le vent" (das ist der Wind) herrührt. Definition 1: Auf jeden Fall bezeichnet der Berliner kleine, nicht näher definierte Zusätze oder Ergänzungen, die eigentlich unnötig sind, aber dem Ganzen eine Leichtigkeit oder etwas Besonderes verleihen, als Schisslaweng (auch Cislaweng). Zum Beispiel kann eine schnellgezogene …
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Wolkenkuckucksheim – Herkunft und Bedeutung einfach erklärt
Das Wort klingt verspielt, fast märchenhaft. Und doch steckt darin eine erstaunlich lange Geschichte: Wolkenkuckucksheim. Vielleicht hast du es schon einmal gehört – im Zusammenhang mit Träumern, Idealisten oder Menschen, die "nicht ganz von dieser Welt" wirken. Aber woher stammt dieser Ausdruck eigentlich? Und was genau bedeutet er heute? In diesem Artikel erfährst du die Herkunft und Bedeutung von Wolkenkuckucksheim, lernst den historischen Hintergrund kennen und bekommst praktische Impulse, wie du den Begriff …
Zum Begriff: Wolkenkuckucksheim – Herkunft und Bedeutung
Unter uns Pastorentöchtern
Die Redensart "Unter uns Pastorentöchtern" ist am Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommen. Seine Herkunft verdankt die Redensart wohl der Zimperlichkeit von manchen jungen Damen in Bezug auf das offene Aussprechen von derben Aussagen oder intimen Sachverhalten. Besonders den Töchtern von evangelischen Pastoren schrieb man die Eigenschaft zu, besonders fromm und züchtig zu sein, was wohl zu diesem ironischen Ausdruck führte. Eine Steigerung des Ganzen ist der Zusatz "katholische" also "unter uns katholischen …
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Den Pelion auf den Ossa türmen – Bedeutung – wenn Größenwahn schief geht
Seine Herkunft hat diese Redewendung in der Odysse von Homer (11, 315). Hier türmen die zwei Riesen Otos und Ephialtes den Berg Pelion auf den Ossa, um den Olymp zu erstürmen. Das wurde zwar vereitelt, aber noch heute (wenn auch selten) sagen wir "Den Pelion auf den Ossa türmen", wenn man etwas Großes noch überbieten will.
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Nichts Neues unter der Sonne – Bedeutung und Herkunft
Diese Redewendung verdankt seine Herkunft dem Buch Kohelet (oder Prediger) im alten Testament. Kohelet ist eine weise und philosophische Abhandlung über das Leben und die Welt, zugeschrieben dem biblischen König Salomo. In Kohelet 1,9 (Lutherbibel) heißt es: „Was gewesen ist, das wird wieder sein; was geschehen ist, das wird wieder geschehen; es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ Ursprünglich hatte die Redensart in der Bibel eine tief religiöse und philosophische Bedeutung. Sie betonte die Vorstellung, dass die …
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