Du Pfingstochse! Herkunft, Bedeutung, Beispiele, Synonyme und mehr
Der Begriff verdankt seine Herkunft einem alten Brauch. In manchen Regionen trieb man zu Pfingsten das Vieh erstmals auf die grünen Sommerweiden. Dabei wurde oft das kräftigste Tier besonders geschmückt – mit Bändern, Blumen oder ähnlichem Schmuck. Dieses herausgeputzte Tier führte dann die Herde an. So entstand über die Zeit die Vorstellung vom festlich geschmückten Ochsen; daraus bildete sich später die Redensart geschmückt wie ein Pfingstochse. Heutige übertragene Bedeutung: Jemand, der übertrieben und zugleich …
Zum Begriff: Pfingstochse
Diem perdidi – Bedeutung und Herkunft der guten Idee
Die Herkunft des Begriffs "Diem perdidi" verdanken wir der lateinischen Sprache des antiken Roms. Der Ausdruck wurde berühmt durch den römischen Kaiser Titus (39 - 81). Er soll diesen Satz am Ende eines Tages ausgesprochen haben, an dem er nach eigener Einschätzung nichts Gutes getan hatte. Die wörtliche Übersetzung lautet: "Ich habe einen Tag verloren". Überliefert ist dies von Sueton (70 - 140) in dessen Biografie. Heutige Bedeutung: Heute wird der Ausdruck oft in einem breiteren Kontext verwendet. Diem perdidi …
Zum Begriff: Diem perdidi
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – Bedeutung, Herkunft und was der Spruch uns heute wirklich sagt
Die Herkunft der Redewendung hat zwei Erklärungsstränge. Einerseits findet sich der zugrunde liegende Gedanke bereits bei Aristoteles, der in seiner Nikomachischen Ethik darauf hinweist, dass ein einzelnes positives Ereignis noch keine verlässliche Grundlage für ein Urteil ist. Andererseits wurde das Bild durch eine Fabel des griechischen Dichters Aesop popularisiert, in der ein junger Mann eine früh gesichtete Schwalbe als sicheren Frühlingsboten deutet – und dafür bitter bestraft wird. Heutige Bedeutung: Wir …
Zum Begriff: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Ojemine! Herkunft & Bedeutung von O Jesus mein
Seine Herkunft verdankt der Ausruf „Ojemine“ bzw. „O jemine“ kreativen Gläubigen. Als Bekundung des Mitleids, des Entsetzens oder der Überraschung hat er seinen Ursprung in der lateinischen Anrede „Herr Jesus“. Aus „O Jesu Domine“ wurde somit der Stoßseufzer „O jemine!“ oder in der Kurzform „Oje!“. „O herrje“ oder „O herrjeh“entstand entsprechend aus „Herr Jesus“. Diese entstandenen Verhüllformen wurden damals in der Gesellschaft besser akzeptiert und man bekam weniger Ärger mit Kirchendienern. Jim: „Das Meeting …
Zum Begriff: Ojemine! – Herkunft
Diogenes in der Tonne – nimm deinen Schatten von mir, Alexander
Diogenes von Sinope (ca. * 412, † 323 v. Chr.) war ein bedürfnisloser, antiker griechischer Philosoph. Ihre Herkunft verdankt die Redewendung "Diogenes in der Tonne" einer Anekdote. Es wird berichtet, dass Alexander der Große den in der Tonne wohnenden Diogenes besuchte und versprach, ihm jeden Wunsch zu erfüllen. Darauf antwortete Diogenes, er habe nur einen Wunsch, dass Alexander ihm aus der Sonne gehe. Eigentlich soll sein Wortlaut gewesen sein: "Nimm deinen Schatten von mir!“ Als "Diogenes in der Tonne" …
Zum Begriff: Diogenes Tonne Alexander
Conditio sine qua non – Bedeutung, Herkunft & heutige Verwendung
"Conditio sine qua non" ist von seiner Herkunft her lateinisch und bedeutet "Bedingung, ohne die nicht". Mit "conditio sine qua non" bezeichnet man eine Bedingung, von der nicht abgesehen werden kann bzw. von der man nicht abgehen will. In der Rechtswissenschaft und Rechtspraxis sowie der Philosophie ist die Condicio-sine-qua-non-Formel eine Methode, mit der festgestellt wird, ob ein Vorgang oder eine Handlung ursächlich für eine bestimmte Tatsache ist. Aber auch in anderen Wissenschaften wird die Redewendung …
Zum Begriff: Conditio sine qua non – Bedeutung