amor fati – die etwas andere Liebe – Bedeutung, Herkunft
Geprägt wurde der Begriff "amor fati" (lat. Liebe zum Schicksal) von Friedrich Wilhelm Nietzsche. Er bedeutet "die Bejahung des notwendigen Geschicks als Zeichen für menschliche Größe". Nietzsche geht es dabei um eine gelassene Akzeptanz des eigenen Schicksals und darum, das Leben in all seiner Schönheit und seinen Schrecken und Schmerzen zu akzeptieren. Die "Herkunft" des Begriffs ist das vierte Buch "Der Fröhlichen Wissenschaft" - hier taucht der Begriff erstmals auf.
Zum Begriff: amor fati – Bedeutung
Wasser predigen und Wein trinken – des Heuchlers Art – Bedeutung und Ursprung
Das Sprichwort verdankt seine Herkunft dem Gedicht "Ein Wintermärchen" aus Heinrich Heines Versepos "Deutschland". Mit dem geflügelten Wort bringen wir zum Ausdruck, dass jemand sich heuchlerisch verhält, indem er zum Beispiel Verzicht oder Genügsamkeit fordert, aber sich selbst verschwenderisch oder genusssüchtig verhält. Hier der Ursprung des Sprichworts: das Gedicht "Ein Wintermärchen" von Heine. Ein Wintermärchen Sie sang vom irdischen Jammertal, von Freuden, die bald zerronnen, vom Jenseits, wo die Seele …
Zum Begriff: Wasser predigen und Wein trinken – Bedeutung, Ursprung
Eine Rose unter Dornen - Bedeutung des Ausdrucks aus dem Alten Testament
Die Herkunft dieses bildlichen Ausdrucks verdanken wir dem "Hohen Lied" (2,2) im Alten Testament. Dort wird die Geliebte als "eine Lilie unter Dornen" bezeichnet, was die Einzigartigkeit und Schönheit der Geliebten inmitten der rauen Umgebung zum Ausdruck bringen soll. Über die Zeit wurde die Lilie durch eine Rose ersetzt, was wahrscheinlich auf die tiefe symbolische Bedeutung der Rose in der christlichen Tradition und ihre Assoziation mit Liebe und Reinheit zurückzuführen ist. Heutige Verwendung: Heute noch …
Zum Begriff: Eine Rose unter Dornen - Bedeutung
Alle Wohlgerüche Arabiens – Bedeutung, Herkunft und Beispiele
Bekannte, wohlriechende Essenzen wie Weihrauch, Myrrhe, Kasia, Kinamomon, Ledanon oder Jasmin sind nur einige der Düfte aus Arabien, die in Europa schon lange Verwendung finden. Herkunft: Zum geflügelten Wort wurden diese Wohlgerüche durch den Ausspruch von Lady Macbeth in Shakespeares "Macbeth" (Act V, Scene 1). Aufgrund schrecklicher Mordtaten langsam dem Wahnsinn verfallend, glaubt sie, dass sie das Blut an ihren Händen nicht mehr abwaschen kann. Lady Macbeth bemerkt: „All the perfumes of Arabia will not …
Zum Begriff: Alle Wohlgerüche Arabiens – Bedeutung
Manschetten haben – nur für Zärtlinge? Bedeutung, Herkunft
Seine Herkunft verdankt die Redensart "Manschetten haben" den studentischen Kreisen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In dieser Zeit hinderte die Mode der überfallenden Manschetten den Gebrauch des Degens im Kampf. Wer also Manschetten trug, der konnte sich nicht schlagen, sondern war ein "modischer Zärtling" bzw. würde man heute sagen "ein Weichei". Wenn jemand Angst, Furcht oder allzu großen Respekt hat, sagen wir heute auch: "Er hat Manschetten".
Zum Begriff: Manschetten haben – Bedeutung
Gängelband - damit die Richtung stimmt - Bedeutung und Herkunft
Das "Gängelband" ist im Deutschen seit 1716 lexikalisch vertreten. Seine Herkunft verdankt das Sprichwort dem Band, an dem Kinder beim Laufenlernen festgehalten werden. Besonders bei Kleinkindern wurde ein Gängelband verwendet, um sie vor dem Hinfallen zu bewahren oder um sie daran zu hindern, in eine gefährliche Richtung zu laufen. Es ist benannt nach dem seit Luther bezeugten Verb "gängeln" (ein Kind laufen lehren), was aber ebenfalls im übertragenen Sinne angewendet wurde bzw. wird. Heutige Bedeutung: Wenn uns …
Zum Begriff: Gängelband - Bedeutung und Herkunft