Alt wie Methusalem – Bedeutung, Herkunft und Synonyme
Wenn heutzutage jemand „Alt wie Methusalem“ wird, drücken wir damit scherzhaft aus, dass er oder sie ein sehr hohes Alter erreicht hat. Manchmal so hoch, dass man die Lebensjahre gar nicht mehr zählen kann oder will. Man kann ihn/sie dann auch schlicht als „Methusalem“ bezeichnen. Doch wie alt ist Methusalem wirklich geworden?
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Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht – Bedeutung, Herkunft und Varianten
"Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht" ist eine Redensart, die vermutlich mehrere tausend Jahre zurückreicht und noch heute, wenn auch oft in leicht veränderter Form, Verwendung findet. Doch was meinen die Menschen, wenn sie diese Worte aussprechen? Wo haben sie ihren Ursprung? Und welche Varianten dieser Redensart gibt es? Wir beginnen mit der westlichen Bedeutung der Redensart, zeigen Parallelen in asiatischen Philosophien auf und runden das Thema mit passenden blueprints-Beiträgen ab.
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Moloch - vom König zum Übeltäter
Die Herkunft des Begriffs verdanken wir dem Hebräischen „מֹלֶךְ“ (mōlek), was „König“ bedeutet. In der Bibel wird Moloch als Gottheit dargestellt, der Kinderopfer dargebracht wurden, insbesondere in den Kulturen der Kanaaniter und Phönizier. Diese Praxis wurde im Alten Testament streng verurteilt, etwa in Levitikus 20:2-5, wo das Opfern von Kindern an Moloch als Gräueltat beschrieben wird. Heute wird er oft metaphorisch verwendet, um eine alles verschlingende Macht oder Institution zu beschreiben, die individuelle …
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Geh, wo der Pfeffer wächst - 7.000 km könnten gerade reichen - Bedeutung, Herkunft
Eigentlich müsste es heißen "Geh hin, wo der Pfeffer wächst", aber gesagt wird es häufig anders. Seine Herkunft verdankt diese Redensart jener Zeit, als der Seeweg nach Indien entdeckt wurde. Mit dieser Entdeckung wurden allerlei Gewürze zum Handelsobjekt, wie z. B. der Pfeffer. Wenn man also eine unangenehme Person dahin wünscht, "wo der Pfeffer wächst", will man sie nach dem entlegensten Ort in der Welt schicken und Indien als Ursprungsland des Pfeffers ist da doch ein idealer Ort - immerhin von Deutschland über …
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Jemandem nicht grün sein – Bedeutung und Herkunft
Der Ausdruck "Jemandem nicht grün sein" verdankt seine Herkunft der mittelalterlichen Farbsymbolik. Grün stand damals oft für Harmonie, Hoffnung und Fruchtbarkeit, aber auch für Neid und Missgunst. Die Farbe wurde häufig mit zwischenmenschlichen Beziehungen in Verbindung gebracht. Wenn man jemandem "nicht grün" war, bedeutete das also, dass keine harmonische Beziehung oder Sympathie bestand. Ein anderer Erklärungsansatz verweist auf die mittelalterliche Heraldik. In Wappen stand die Farbe Grün oft für Loyalität …
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