Wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen – Bedeutung und Herkunft
Das Sprichwort "etwas ist so, als ob Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen" verwenden wir, wenn wir etwas erleben, das höchst überraschend ist, ein besonderes Geschenk darstellt oder wir eine übergroße Freude empfinden. Seine Herkunft verdankt das Sprichwort der Wichtigkeit der Feste und der Unmöglichkeit, dass diese zwei großen Kirchenfeste auf einen Tag fallen. Früher wurde dieser Ausdruck also wörtlich genommen. Er symbolisierte etwas Unmögliches. Heutige Bedeutung: Heute hat sich die Bedeutung leicht …
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Diem perdidi – Bedeutung und Herkunft der guten Idee
Die Herkunft des Begriffs "Diem perdidi" verdanken wir der lateinischen Sprache des antiken Roms. Der Ausdruck wurde berühmt durch den römischen Kaiser Titus (39 - 81). Er soll diesen Satz am Ende eines Tages ausgesprochen haben, an dem er nach eigener Einschätzung nichts Gutes getan hatte. Die wörtliche Übersetzung lautet: "Ich habe einen Tag verloren". Überliefert ist dies von Sueton (70 - 140) in dessen Biografie. Heutige Bedeutung: Heute wird der Ausdruck oft in einem breiteren Kontext verwendet. Diem perdidi …
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Das kommt mir spanisch vor – Bedeutung, Herkunft
Es wird angenommen, dass die Herkunft der Redewendung aus der Zeit stammt, als Karl V., der seit 1516 spanischer König war, 1519 auch deutscher Kaiser wurde. Das spanische Hofzeremoniell war bis dahin in Deutschland bzw. am deutschen Hof wenig bekannt und wurde zum Teil als unerhört empfunden. Eine andere Variante der Entstehung besagt, dass sich der Ausdruck von der Tatsache ableitet, dass Spanisch als die Sprache der Intrige und Politik galt. Besonders in den Gerüchten und Flüsterkampagnen des Hoflebens wurde …
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Avalon - Bedeutung, Herkunft und Mythos: ein Wort wie Nebel über einer Insel
Avalon ist das sagenhafte keltische Elysium – ein "Land der Seligen" jenseits der normalen Welt. Der Name wird meist auf keltisch / walisische Wörter rund um "Apfel" bzw. "Apfelbaum" zurückgeführt (sinngemäß: "Insel der Äpfel"), was gut zur Vorstellung eines fruchtbaren, heilenden Andernorts passt. Der Legende nach wird König Artus nach seiner schweren Verwundung dorthin gebracht, um zu genesen (oder zu warten, bis seine Zeit wieder kommt). Avalon gilt als Ort von besonderer Magie: Dort wird Excalibur mit Artus …
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Früh übt sich, was ein Meister werden will – Bedeutung und Herkunft
Das Sprichwort "Früh übt sich, was ein Meister werden will" ist ein Zitat aus dem Drama "Wilhelm Tell" über den schweizer Nationalhelden (1804) von Friedrich Schiller. Wir verwenden es heute im Sinne von "je früher wir beginnen, etwas zu erlernen, desto besser." Es bezieht sich darauf, dass jemand sich bereits in der Jugend bemühen sollte, wenn sie oder er etwas "meisterhaft" beherrschen will. Leider wird es manchmal als Entschuldigung dafür genutzt, dass man im fortgeschrittenen Alter etwas nicht mehr lernen …
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Penelopearbeit – Arbeit ohne Ende – Bedeutung, Herkunft
(griech., aus Homers Odyssee) Penelope war die Frau des tapferen, klugen und verschlagenen Odysseus. Seine Herkunft hat der Ausdruck in einer denkwürdigen Handlung von Penelope. Während der Irrfahrten von Odysseus hielt sie die Bewerber um ihre Hand hin. Sie versprach ihnen Gehör, sobald sie für ihren Schwiegervater Laertes ein Totengewand fertiggewebt hätte. Nachts löste sie aber wieder auf, was sie tagsüber geschaffen hatte. Penelopearbeit ist zu einem anderen Ausdruck für "Arbeit ohne Ende" geworden.
Zum Begriff: Penelopearbeit