Tu, was du nicht lassen kannst – Herkunft und Bedeutung
Seine Herkunft verdankt die Aussage zum Beispiel einer Streitschrift des Erasmus Alberus aus dem Jahr 1548 auf. Hier ist zu lesen: "Gehe hin, und thu, das du nicht lassen kannst und richte Unglück genug an." Heutige Bedeutung: Das Sprichwort "Tu, was du nicht lassen kannst!" ist ein resignierender Kommentar auf die Absichten des Angesprochenen. Der Nutzer der Aussage zeigt, dass er mit der Absicht nicht ganz einverstanden ist oder dass das Ergebnis auf eigene Verantwortung erfolgt.
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Ich wittre Morgenluft – die Chance riechen – heutige Bedeutung
Seine Herkunft verdankt die Redensart "Ich wittre Morgenluft" einer Schlegel-Tieck-Übersetzung aus Shakespeares Hamlet (I,5). Sie geht zurück auf den Ausspruch des Geistes von Hamlets Vater "But soft! Me thinks I scent the morning air" (Doch still, mich dünkt, ich wittre Morgenluft). Bei Shakespeare ist der Ausdruck wörtlich gemeint, da der Geist bei Anbruch des Tages verschwinden muss. Heutige Bedeutung: Wir verwenden heute den Ausspruch "ich wittere Morgenluft" in übertragener Bedeutung und meinen, dass wir "die …
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Einen Korb geben – wie gemein aber manchmal verständlich – Herkunft
Seine Herkunft verdankt die Redewendung "einen Korb geben" bzw. "einen Korb bekommen" der Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen. War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen. Heutige Bedeutung: Heute verwenden wir diese Redewendung, wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot geben. Beim Werben um einen Partner wird dieser …
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Anachronismus - Bedeutung, Herkunft, Beispiele und: spielte Cleopatra wirklich Billiard?
(griech. in eine andere Zeit verlegen) "Anachronismen" sind Sachen, Gegenstände, Ereignisse, Bräuche, Personen oder Denkmuster, die außerhalb ihrer natürlichen zeitlichen Ordnung erwähnt werden. Wenn zum Beispiel in einem Stück von William Shakespeare wie "Antony and Cleopatra" das Billardspiel erwähnt wird, das es zur damaligen Zeit noch gar nicht gab. Heute werden "Anachronismen" häufig absichtlich eingesetzt, um komische oder satirische Effekte zu erzielen.
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Conditio sine qua non – Bedeutung, Herkunft & heutige Verwendung
"Conditio sine qua non" ist von seiner Herkunft her lateinisch und bedeutet "Bedingung, ohne die nicht". Mit "conditio sine qua non" bezeichnet man eine Bedingung, von der nicht abgesehen werden kann bzw. von der man nicht abgehen will. In der Rechtswissenschaft und Rechtspraxis sowie der Philosophie ist die Condicio-sine-qua-non-Formel eine Methode, mit der festgestellt wird, ob ein Vorgang oder eine Handlung ursächlich für eine bestimmte Tatsache ist. Aber auch in anderen Wissenschaften wird die Redewendung …
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Bonmot - Bedeutung und Herkunft der geistigen Finesse
Seine Herkunft hat das Wort "Bonmot" im Französischen und bedeutet so viel wie "eine geistreiche Wendung" oder "ein geistreicher Ausspruch". Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit. Beispiel: Das "Bonmot" - Geld stinkt nicht - verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben …
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