Das ist doch Kokolores – Bedeutung, Herkunft – das ist doch Kuckelöres, du Prahlhans
Bei dem Wort "Kokolores" geht man davon aus, dass es sich um ein volkstümliches Synonym für "Unsinn", "unsinniges Getue" oder "Prahlerei" handelt. Herkunft Seine Herkunft verdankt die deutsche Redewendung dem Hahn, der scheinbar eitel auf dem Hof herumstolziert und "Unsinn" von sich gibt. Zum heute gebräuchlichen "Kikeriki" des Hahnes ist "Kuckelöres" eine alte Variante, wovon wiederum "Kokolores" abgeleitet wurde - im Sinne von "das Geschrei eines eitlen Wesens". Bedeutung Wenn wir heute sagen: "Das ist doch …
Zum Begriff: Das ist doch Kokolores – Bedeutung
Zampano - Angeber gab es schon immer - Bedeutung, Herkunft
Die Bezeichnung "Zampano" verdankt ihre Herkunft dem Film La Strada (Das Lied der Straße) des italienischen Regisseurs Federico Fellini. Zampano ist eine der drei Hauptfiguren (gespielt von Anthony Quinn). Er ist ein lautstarker Prahler, der stets Eindruck schinden will und versucht anderen weiszumachen, er könne Unmögliches möglich machen. Wenn wir heute sagen, dass jemand "den großen Zampano spielt", dann meinen wir, dass der / die Betroffene, zumeist laut und auffällig, scheinbar die Fäden in der Hand hat …
Zum Begriff: Zampano - Bedeutung
Gordischer Knoten - Bedeutung & Herkunft | Erläutert: Den gordischen Knoten lösen bzw. durchhauen
Herkunft: Diese Redensart geht zurück auf einen Bericht von den Taten Alexanders des Großen. Ein besonders kunstvoll verschlungener und für unentwirrbar gehaltener Knoten lag im Jupitertempel der Stadt Gordium in Phrygien. Wer diesen Knoten löste, sollte nach dem Orakel Beherrscher Asiens werden. Alexander der Große durchschlug ihn 333 v. Chr. kurzerhand mit seinem Schwert und "löste so den gordischen Knoten", wie Plutarch und Quintus Curtius Rufus berichten. Er zeige so symbolisch, dass ein scheinbar unlösbares …
Zum Begriff: Gordischer Knoten - Bedeutung
Wo rohe Kräfte sinnlos walten – Bedeutung und Herkunft
Seine Herkunft verdankt diese Redewendung der folgenden Passage aus Schillers Gedicht "Das Lied von der Glocke". "Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten, Wenn sich die Völker selbst befrein, Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn." Heutige Bedeutung Wenn wir heute sagen "wo rohe Kräfte sinnlos walten", dann versucht jemand vergeblich etwas mit Gewaltanwendung zu erreichen bzw. erreicht mit Gewalt nicht das Gewünschte. Eine scherzhafte umgangssprachliche Umdichtung ist: "Wo rohe Kräfte …
Zum Begriff: Wo rohe Kräfte sinnlos walten - Bedeutung und Herkunft
Den Wortschatz erweitern – 20 Übungen und Tipps
Wir öffnen morgens die Augen und fangen an zu denken, zu schreiben oder zu sprechen. Wenn wir nicht gerade als Tiefseetaucher in der Nordsee arbeiten, kommunizieren wir, bis wir wieder ins Bett gehen und die Augen schließen. Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass in unserem Kulturkreis durchschnittlich 16.000 Wörter am Tag gesprochen werden. Es macht einen Unterschied, ob ich das mit einem großen oder einem kleinen Wortschatz tue. Ein größerer Wortschatz hat viele weitere Vorteile. Aber was können wir …
Zum Begriff: Wortschatz erweitern
Einhorn - das mystische Wesen - Bedeutung und Herkunft
Das Einhorn ist ein Fabeltier in Pferdegestalt mit geradem, spitzen Horn auf der Stirn. Die Herkunft verdanken wir dem alten Testament, in dem das Einhorn erwähnt wird. Es war in frühchristlicher Zeit ein Sinnbild für gewaltige Kraft und wurde auf Christus bezogen. Der Begriff "Einhorn" leitet sich vom althochdeutschen "einhurno" ab, was wörtlich "ein Horn" bedeutet. Im Mittelalter wurde es als Symbol der Keuschheit Maria zugerechnet, da es seine Wildheit verliere, wenn es sein Haupt in den Schoß einer Jungfrau …
Zum Begriff: Einhorn - das mystische Wesen - Bedeutung und Herkunft