Ojemine! Herkunft & Bedeutung von O Jesus mein
Seine Herkunft verdankt der Ausruf „Ojemine“ bzw. „O jemine“ kreativen Gläubigen. Als Bekundung des Mitleids, des Entsetzens oder der Überraschung hat er seinen Ursprung in der lateinischen Anrede „Herr Jesus“. Aus „O Jesu Domine“ wurde somit der Stoßseufzer „O jemine!“ oder in der Kurzform „Oje!“. „O herrje“ oder „O herrjeh“entstand entsprechend aus „Herr Jesus“. Diese entstandenen Verhüllformen wurden damals in der Gesellschaft besser akzeptiert und man bekam weniger Ärger mit Kirchendienern. Jim: „Das Meeting …
Zum Begriff: Ojemine! – Herkunft
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – Bedeutung, Herkunft und was der Spruch uns heute wirklich sagt
Die Herkunft der Redewendung hat zwei Erklärungsstränge. Einerseits findet sich der zugrunde liegende Gedanke bereits bei Aristoteles, der in seiner Nikomachischen Ethik darauf hinweist, dass ein einzelnes positives Ereignis noch keine verlässliche Grundlage für ein Urteil ist. Andererseits wurde das Bild durch eine Fabel des griechischen Dichters Aesop popularisiert, in der ein junger Mann eine früh gesichtete Schwalbe als sicheren Frühlingsboten deutet – und dafür bitter bestraft wird. Heutige Bedeutung: Wir …
Zum Begriff: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Die Herkunft hat der Begriff Manko im Iitalienischen. "Manco" (lateinisch mancus) bedeutet: verstümmelt, unvollständig mit einem großen Fehler oder Schaden behaftet. Das Italienische "a manco" gehört der Kaufmannssprache an und bedeutet Fehlbetrag. Wenn wir heute sagen "das ist ein schweres Manko", dann fehlt Beträchtliches bzw. ist etwas von Nachteil. Sollte jemand "ein Manko haben" an etwas, dann hat er einen Bedarf bzw. fehlt ihm etwas. John: "Das neue Verwaltungsgebäude gefällt mir ausgesprochen gut." Jim …
Zum Begriff: Manko - Bedeutung
Nicht viel Federlesen machen – komm zur Sache – Bedeutung und Herkunft
Herkunft Seine Herkunft verdankt die Wendung einer Aktivität aus dem Mittelalter. Es galt damals als Schmeichelei, gar als Kriecherei, höhergestellten Personen die "Federchen" oder was sonst noch auf den kostbaren Gewändern der hohen Herren und Damen landete, von ihren Kleidern zu lesen. Es wurden "Federn von den Kleidern gelesen". Alternative Herkunft: Bei bestimmten Zeremonien, wie zum Beispiel bei Ritterschlägen, wurden Federn als Zeichen von Würde und Ehre verwendet. Ein "Federlesen" war also ein aufwendiges …
Zum Begriff: Nicht viel Federlesen machen – Bedeutung
Die Gretchenfrage: Eine kleine Frage mit großer Wirkung - Herkunft, heutige Bedeutung und Beispiele
Herkunft: Der Ausdruck "Gretchenfrage" geht zurück auf Johann Wolfgang von Goethes Tragödie "Faust I". In der Szene "Marthens Garten" stellt die junge Margarete, genannt Gretchen, dem Protagonisten Heinrich Faust die Frage: "Nun sag', wie hast du's mit der Religion? Du bist ein herzlich guter Mann, Allein ich glaub', du hältst nicht viel davon." Diese Frage zielt direkt auf Fausts religiöse Überzeugungen ab und fordert ihn zu einem klaren Bekenntnis heraus. Da Faust einen Pakt mit dem Teufel, Mephisto, eingegangen …
Zum Begriff: Gretchenfrage - Herkunft, heutige Bedeutung und Beispiele
amor fati – die etwas andere Liebe – Bedeutung, Herkunft
Geprägt wurde der Begriff "amor fati" (lat. Liebe zum Schicksal) von Friedrich Wilhelm Nietzsche. Er bedeutet "die Bejahung des notwendigen Geschicks als Zeichen für menschliche Größe". Nietzsche geht es dabei um eine gelassene Akzeptanz des eigenen Schicksals und darum, das Leben in all seiner Schönheit und seinen Schrecken und Schmerzen zu akzeptieren. Die "Herkunft" des Begriffs ist das vierte Buch "Der Fröhlichen Wissenschaft" - hier taucht der Begriff erstmals auf.
Zum Begriff: amor fati – Bedeutung