Für ein Linsengericht - Bedeutung, Herkunft
Die Herkunft des Ausdruck "für ein Linsengericht" verdanken wir dem Buch Genesis im Alten Testament und bezieht sich auf die Geschichte von Esau und Jakob, den Söhnen Isaaks. Esau kommt von der Jagd und ist erschöpft und hungrig. Er verkauft als Erstgeborener und somit rechtmäßiger Erbe sein Erstgeburtsrecht an seinen jüngeren Bruder Jakob für einen Teller Linsen. Diese Handlung symbolisiert einen voreiligen und unbedachten Tausch von etwas Wertvollem oder Unwiederbringlichem gegen eine kurzfristige Befriedigung …
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Mit seinen Pfunden wuchern – Bedeutung und Herkunft
Diese Redewendung verdankt ihre Herkunft dem biblischen Gleichnis von Talenten als "anvertrauten Pfunden" (Matthäus 25, 14 ff.). In der Geschichte sollen mehrere Verwalter aus je einem Talent (Währungseinheit) noch mehr Talente machen. Deswegen bedeutet in allen europäischen Sprachen "Talent" so viel wie "Begabung". Martin Luther hat das "Talent" zuerst mit "Zentner", dann mit "Pfunden" übersetzt. Das Wort "wuchern" in dieser Redewendung geht auf das altgermanische Wort Wucher zurück. Im Althochdeutschen für …
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Anapher - sie bringt Leben in die Sprache, Bedeutung und Herkunft
Die Anapher ist ein rhetorisches Stilmittel und bezeichnet die Wiederholung eines Wortes bzw. einer Wortgruppe am Anfang aufeinander folgender Satzteile, Sätze, Strophen oder Verse. So dient sie der Strukturierung und Rhythmisierung von Texten. Das Wiederholte wird häufig als besonders bedeutsam hervorgehoben. "Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll ..." ist ein Beispiel für eine Anapher. Die Anapher zählt zu den ältesten und häufigsten rhetorischen Stilmitteln. Sie begegnet uns besonders häufig in religiöser …
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Danaergeschenk – Bedeutung, Herkunft – das verflixte Geschenk
Der Begriff Danaergeschenk stammt aus der griechischen Mythologie. Als Danaer bezeichnete man im Altertum einen griechischen Stamm der Peloponnes. Bei Homer waren sie ein Teil des Heeres der Achaier. Sprichwörtlich geworden sind die Danaer durch den römischen Dichter Vergil in Anspielung auf die berühmte List der Achaier mit dem Trojanischen Pferd: "Ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen." Heute bezeichnet man mit "Danaergeschenk" ein Geschenk, das Unglück mit sich bringt oder sich für den …
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Die Herkunft der Aussage "panta rhei" (griech. "alles fließt") wird dem griechischen Philosophen Heraklit (550 - 480 v. Chr.) zugeschrieben. Heraklit negiert die Existenz eines bleibenden Seins und betont mit seiner Aussage, dass alles einem beständigen Wandel unterzogen ist. Bedeutung: Wenn wir heute die Wendung "panta rhei" verwenden, dann weisen wir auf den ewigen Wechsel bzw. den ewigen Wandel hin.
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