Aus der Lameng – ohne jeder Mühe – Bedeutung, Herkunft
Wir sagen auch "aus dem Lameng". Die Herkunft des Begriffs bezieht sich auf das Französische "la main" (die Hand). Bekannt wurde er im und nach dem 1. Weltkrieg, als viele solcher fremdsprachlichen Wendungen in die Umgangssprache gelangten und mit deutschen Wörtern versetzt wurden. Die phonetische Schreibweise ist typisch für das Zustandekommen derartiger Sprachanleihen. Bedeutung: Wenn jemand etwas ohne Anstrengung und ohne langes Nachdenken tut oder sagt, bzw. "etwas aus dem Ärmel schüttelt", dann tut er es "aus …
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Etwas übers Knie brechen - Bedeutung
Die Redewendung "Etwas übers Knie brechen" verdankt seine Herkunft dem Fakt, dass man dünnes Holz oder Reisig schnell über dem Knie zerbrechen kann, ohne dafür eine Axt oder Säge zu Hilfe nehmen zu müssen. Wenn wir heute sagen "Etwas übers Knie brechen", dann meinen wir etwas übereilt erledigen bzw. schnell abtun. Da das zu brechende Holz nicht genau geteilt werden konnte, gab es früher noch eine weitere Bedeutung für die Redewendung - nämlich: "Etwas flüchtig bearbeiten".
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amor fati – die etwas andere Liebe – Bedeutung, Herkunft
Geprägt wurde der Begriff "amor fati" (lat. Liebe zum Schicksal) von Friedrich Wilhelm Nietzsche. Er bedeutet "die Bejahung des notwendigen Geschicks als Zeichen für menschliche Größe". Nietzsche geht es dabei um eine gelassene Akzeptanz des eigenen Schicksals und darum, das Leben in all seiner Schönheit und seinen Schrecken und Schmerzen zu akzeptieren. Die "Herkunft" des Begriffs ist das vierte Buch "Der Fröhlichen Wissenschaft" - hier taucht der Begriff erstmals auf.
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Unter uns Pastorentöchtern
Die Redensart "Unter uns Pastorentöchtern" ist am Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommen. Seine Herkunft verdankt die Redensart wohl der Zimperlichkeit von manchen jungen Damen in Bezug auf das offene Aussprechen von derben Aussagen oder intimen Sachverhalten. Besonders den Töchtern von evangelischen Pastoren schrieb man die Eigenschaft zu, besonders fromm und züchtig zu sein, was wohl zu diesem ironischen Ausdruck führte. Eine Steigerung des Ganzen ist der Zusatz "katholische" also "unter uns katholischen …
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Der letzte Mohikaner – das Sprichwort – Bedeutung, Herkunft
Die Redensart "Der letzte (der) Mohikaner" verdankt seine Herkunft dem 2. Band der Lederstrumpf-Romane des amerikanischen Schriftstellers J. F. Cooper (1789 - 1851), "The Last of the Mohicans". Der historische Stoff des Romans sind die Kämpfe zwischen Engländern und Franzosen zur Zeit des 7-jährigen Krieges (1756 - 63). Der Freund des Helden, Lederstrumpf (Natty Bumppo), ist nach dem Tod seines einzigen Sohnes Uncas der Letzte des Delawarenstammes der Mohikaner - sein Name ist Chingachgook. Wenn wir heute sagen …
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Früh übt sich, was ein Meister werden will – Bedeutung und Herkunft
Das Sprichwort "Früh übt sich, was ein Meister werden will" ist ein Zitat aus dem Drama "Wilhelm Tell" über den schweizer Nationalhelden (1804) von Friedrich Schiller. Wir verwenden es heute im Sinne von "je früher wir beginnen, etwas zu erlernen, desto besser." Es bezieht sich darauf, dass jemand sich bereits in der Jugend bemühen sollte, wenn sie oder er etwas "meisterhaft" beherrschen will. Leider wird es manchmal als Entschuldigung dafür genutzt, dass man im fortgeschrittenen Alter etwas nicht mehr lernen …
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