Den Pelion auf den Ossa türmen – Bedeutung – wenn Größenwahn schief geht
Seine Herkunft hat diese Redewendung in der Odysse von Homer (11, 315). Hier türmen die zwei Riesen Otos und Ephialtes den Berg Pelion auf den Ossa, um den Olymp zu erstürmen. Das wurde zwar vereitelt, aber noch heute (wenn auch selten) sagen wir "Den Pelion auf den Ossa türmen", wenn man etwas Großes noch überbieten will.
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Silvester | Bedeutung | Geister vertreiben und der Waldmensch
Als Silvester wird in einigen europäischen Sprachen der 31. Dezember bezeichnet. Seine Herkunft verdankt das Fest Papst Silvester I. (314 - 335). Er ist der Heilige dieses Tages und gab so diesem Tag seinen Namen. Einer Legende aus dem 5. Jahrhundert zufolge heilte Papst Silvester I. Konstantin den Großen von der Lepra. Diese Hilfe war die Geburt des Begriffs Silvester. Die Volksbräuche am Endes des Jahres sind die Zukunftsdeutung für das kommende Jahr (z. B. durch Bleigießen) und die Vertreibung der bösen Geister …
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Binsenweisheit – ist doch klar – Bedeutung, Herkunft
Die Herkunft hat die Redensart in der lateinischen Wendung "nodum in scirpo quaerere" (Stengelknoten auch an der Binse suchen). Denn im Gegensatz zu anderen Grasarten besitzen Binsen keine Knoten. Eine Binsenwahrheit (auch Binsenweisheit) ist demnach eine "glatte Sache" ohne Verwicklungen und Verknotungen, d. h. ohne Schwierigkeiten. Heutige Bedeutung: Die Feststellung "das ist eine Binsenwahrheit" bezieht sich auf einen zwar richtigen, aber so selbstverständlichen Satz, dass es sich nicht lohnt, ihn auszusprechen …
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Einen Korb geben – wie gemein aber manchmal verständlich – Herkunft
Seine Herkunft verdankt die Redewendung "einen Korb geben" bzw. "einen Korb bekommen" der Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen. War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen. Heutige Bedeutung: Heute verwenden wir diese Redewendung, wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot geben. Beim Werben um einen Partner wird dieser …
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mondän | Bedeutung und Herkunft der lässigen Weltfrauen und -männer
Als "mondän" bezeichnet man jemanden, der sehr elegant, sowie sehr gewandt ist und dabei trotzdem lässig und überlegen agiert. Man könnte auch sagen: im Stil der großen Welt. Dies kann sich in der Lebensführung, dem Kleidungsstil oder den Umgangsformen zeigen. Herkunft des Begriffs ist das französische Wort "mondaine". Jim: "Was sagst du zu meinen neuen Schuhen, John?" John: "Mannomann! Du machst mal wieder einen mondänen Eindruck. Die neuen Schuhe, passende Krawatte. Fehlt nur noch der Aston Martin."
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Überall ist Wunderland - Die Redewendung als wichtiger Hinweis
Das geflügelte Wort "Überall ist Wunderland" stammt aus Joachim Ringelnatz Gedicht "Überall". Heutige Bedeutung: Wenn wir sagen "Überall ist Wunderland", dann soll üblicherweise eine positive, optimistische Sicht auf das Leben vermittelt werden. Es lädt dazu ein, das Alltägliche mit Staunen und Neugier zu betrachten und in alltäglichen Dingen das Besondere zu erkennen.
Zum Begriff: Überall ist Wunderland - Bedeutung der Redewendung